AufgabeDer Auftrag eines Hundeteams in der Flächensuche besteht darin, eine vermißte Person in seinem Einsatzgebiet zu finden, erstzuversorgen und die Rettung einzuleiten. Ein Hundeteam besteht aus einem Hundeführer und seinem Hund, oft wird es noch von einem weiteren Helfer ohne Hund begleitet. Bei den vermißten Personen handelt es sich häufig um Kinder, ältere Personen oder Menschen mit Behinderung. Manchmal sind auch bis dato gesunde Manschen nicht in der Lage, selbst nach Hause zurüzukehren, z. B. nach einem Unfall oder einem Herzinfarkt. Das Einsatzgebiet wird dem Hundeführer vom Abschnittsleiter Rettungshunde zugewiesen. Er teilt das Gesamtgebiet, das die Rettungshundestaffel abzuarbeiten hat, auf. Dabei arbeitet er eng mit den anderen an der Suche beteiligten Organisationen wie Polizei und Feuerwehr zusammen. |
|
|
SucharbeitBei der Suche durchstöbert der Flächensuchhund frei, ohne Leine, das Suchgebiet. Er wird dabei von seinem Hundeführer begleitet, der ihn so lenkt, daß das Suchgebiet vollständig abgesucht wird. Bei der Wahl der Suchtaktik spielen Faktoren wie Windrichtung und Geländebeschaffenheit eine wichtige Rolle. Hat der Hund eine Person gefunden so zeigt er dies seinem Führer an. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die vermißte Person handelt, denn unsere Hunde suchen nicht einen spezifischen Menschen, sondern allgemein menschliche Witterung. Die Anzeige kann auf verschiedene Arten erfolgen, abhängig vom Hund:Bei der Verbellanzeige bleibt der Hund bei der gefundenen Person und bellt solange, bis er durch das Bellen seinen Hundeführer herbeigeholt hat. Die Bringselanzeige läuft anders ab. Hier hat der Hund ein sogenanntes Bringsel am Halsband hängen. Findet der Hund jemanden, so nimmt er es in den Fang und läuft zu seinem Hundeführer. Dieser erkennt dann, daß der Hund einen Fund hat, leint den Hund an und der Hund führt den Führer zu der gefundenen Person. Beim Freiverweisen kommt der Hund nach dem Finden ebenfalls zu seinem Führer zurück. Dann bellt er diesen an, um ihm den Fund zu melden. Dann wird der Hund angeleint und führt zu der gefundenen Person. Bei der suche wird das Rettungshundeteam meistens von einem Helfer ohne Hund begleitet, der unterstützende Aufgaben wahrnimmt, wie z.B. Funkverkehr oder Orientierung. |